Kommunalpolitischer Dämmerschoppen in Feldstetten

Unsere Kandidaten haben sich im Hotel Post in Feldstetten den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt und ihre Ziele und Vorstellungen der künftigen örtlichen Politik erläutert. Anschließend ergaben sich spannende Gespräche mit interessierten Besuchern über Feldstetter Belange. Vor allem die unbefriedigende Situation an der Ortsdurchfahrt B28 war ein Hauptpunkt der Diskussion. Viele Feldstetter fühlen sich hier durch bürokratische Auflagen, Regelungen und Verbote gegängelt. Es werden dringend weitere Verbesserungen in Bezug auf Querungshilfen für Fußgänger, Geschwindigkeitsregelungen und ästhetische Aspekte gefordert. Weitere Themen waren das neue Baugebiet Rucken und die unbefriedigende Situation der Vereinsförderung durch die Stadt. Die BWV steht grundsätzlich einmütig hinter den Vorstellungen der Feldstetter und wird diese unterstützen!

WAS IST BEI DER GEMEINDERATSWAHL ZU BEACHTEN?
Bei der Gemeinderatswahl in Laichingen haben Sie insgesamt 20 Stimmen. Diese 20 Stimmen können Sie auf die Kandidatinnen und Kandidaten verteilen, indem Sie jeweils 1, 2 oder 3 Stimmen vergeben. Dabei ist aber zu beachten, dass im Wahlbezirk Laichingen höchstens 14 Kandidaten gewählt werden dürfen und in den Teilorten Suppingen, Machtolsheim und Feldstetten jeweils maximal 2 Kandidaten Stimmen erhalten dürfen.

NEHMEN SIE UNS BEIM WORT...!
Für uns ist Vereinsförderung nicht nur ein Wahlkampf-Schlagwort! Vereine und ähnliche Organisationen sind im Wesentlichen für ein buntes und lebenswertes Gemeinwesen verantwortlich. Und vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit erbringen unsere Vereine in Bezug auf Vermittlung von Werten wie Solidarität, Integration und Toleranz unersetzliche Leistungen. Deshalb müssen wir die Unterstützung der örtlichen Vereine nicht nur auf einer soliden Basis festigen sondern weiter ausbauen. Wir werden uns auch nach der Wahl dafür einsetzen! Geben Sie unseren Kandidatinnen und Kandidaten Ihre Stimmen - wir vertreten die Vereine!

WUSSTEN SIE SCHON...?
Unsere BWV stellt mit einem Durchschnittsalter von 45 Jahren unserer Kandidatinnen und Kandidaten die deutlich jüngste Liste zur Wahl! Neben jungen, für unser Gemeinwesen engagierten Menschen sind auf unserer Liste auch lebenserfahrene Personen zu finden - wir machen Wahlangebote aus jedem Alter und aus allen gesellschaftlichen und beruflichen Bereichen. Unter dem Reiter \"Kommunalwahl 2024\" stellen wir Ihnen unsere Liste vor!
Durchschnittsalter der vorgeschlagenen Wahllisten:
BWV 45 Jahre - CDU 47 Jahre - LAB 48 Jahre - SPD 49 Jahre - IGEL 63 Jahre

ZUR DISKUSSION UM EINEN WEITEREN SOLARPARK IN SUPPINGEN
Der Gemeinderat hat - entgegen dem Beschluß des Ortschaftsrats Suppingen - und gegen die Stimmen der BWV einem weiteren Solarpark in Suppingen zugestimmt.
Die Fraktion der BWV ist ausdrücklich für den weiteren Ausbau der regenerativen Energierzeugung und unterstützt das Ziel der Landesregierung, 2 % der Fläche für den Ausbau von Windenergie (1,8 %) und Freiflächenphotovoltaik (0,2 %) vorzusehen. Mit der Umsetzung dieses Zieles wurden die Regionalverbände beauftragt, die auch eine ausgeglichene Belastung der einzelnen Kommunen im Auge haben müssen. Unser Regionalverband Donau-Iller beabsichtigt, in den Landkreisen Unterallgäu, Biberach, Günzburg, Neu-Ulm, in den Stadtkreisen Ulm und Memmingen sowie im südlichen Alb-Donau-Kreis keine Vorrangflächen für Windkraft auszuweisen. Dafür soll im nördlichen Alb-Donau-Kreis, vor allem um Laichingen, vermutlich die 3- bis 5-fache Fläche der ursprünglichen Planung für Windenergieanlagen ausgewiesen werden. Nachdem Laichingen in direkter Nachbarschaft zu den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb liegt, die ihre Windkraft-Vorrangflächen ebenfalls direkt an unseren Gemeindegrenzen ausgewiesen haben, ist von einer massiven Belegung mit Windenergieanlagen direkt um unsere Stadt und Ortschaften auszugehen, wenn nicht sogar von einer Umzingelung gesprochen werden kann. Deshalb hat sich die BWV angesichts des exorbitanten Flächenverbrauchs dafür ausgesprochen, dass der südliche Alb-Donau-Kreis und die anderen Mitglieder des Regionalverbands Donau-Iller wenigstens die minimale Mehrbelastung durch eine erhöhte Ausweisung von Freiflächenphotovoltaikgebieten tragen. Zudem wurde vorgetragen, dass in Laichingen ein riesiges Potenzial an Dachflächen bei Gewerbebauten und landwirtschaftlichen Gebäuden vorhanden ist, das wegen der Netzüberlastung nicht erschlossen werden kann. Firmen und Landwirte bekommen regelmäßig auf entsprechende Anträge ablehnende Antworten des Grundversorgers. Während der Diskussion im Gemeinderat haben sich die BWV-Räte dafür ausgesprochen, zumindest den endgültigen Beschluss des Regionalverbands über die weitere Planung zur Windkraft abzuwarten, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Leider konnten wir uns selbst mit diesem kleinstmöglichen Vorschlag nicht durchsetzen, obwohl für einen Beschluss zum jetzigen Zeitpunkt kein einziges stichhaltiges Argument vorgebracht wurde.

E-LADEPARK AM BAHNHOF IST IN BETRIEB
Am Bahnhof Merklingen (Laichinger Alb) ist der weltgrößte E-Ladepark in Betrieb gegangen. Die 259 leistungsstarken E-Ladesäulen werden durch eine Photovoltaikanlage versorgt, die fast 1 Million Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt. Der überschüssige Strom wird ins Netz eingespeist.
Die Mitglieder der BWV haben vor Jahren als erste im Rahmen der Diskussionen über die Installation von Freiflächenphotovoltaik auf besten landwirtschatlichen Böden als Alternative die Überdachung des Bahnhofsparkplatzes mit Solarmodulen ins Gespräch gebracht. Wir freuen uns deshalb sehr, dass diese Idee erfolgreich umgesetzt wurde und die Anlage in Betrieb ist.

Zum Wohle unserer Umwelt und um die politischen Vorgaben nach regenerativen Energien zu erfüllen, müssen auch bei uns Freiflächenphotovoltaik, Windenergieanlagen und andere nachhaltige Energieerzeugung vermehrt umgesetzt werden. Dabei treten die hierfür notwendigen Flächenverbräuche naturgemäß in Konkurrenz zur Sicherstellung unserer Ernährung, wenn fruchtbares Ackerland oder gute Wiesen geopfert werden müssen. Auch die Rodung von Wäldern und der extra für den Bau von Windkraftanlagen erforderliche Straßenbau stellt einen erheblichen Eingriff in die Natur und das Ökosystem dar. Zudem muss gerade auch bei der Gewinnung von Windenergie auf die Belastung von Wohngebieten Rücksicht genommen werden. Die Mitglieder der BWV sprechen sich immer für eine Abwägung von Vor- und Nachteilen bei konkreten Vorhaben aus. Gerade beim notwendigen Ausbau der Versorgung mit regenerativer Energie sind heute und künftig viele Kompromisse nötig, die einer intensiven Diskussion bedürfen und die örtlichen Verhältnisse genau in den Blick nehmen.

  • Termine

    Am Mittwoch, 22. Mai, kommen wir gerne ab 20.00 Uhr im Gasthaus Rößle in Laichingen mit Ihnen ins Gespräch! Wir stellen unsere Kandidatinnen und Kandidaten vor und erklären unsere Ziele für unsere Heimat.
    weiterlesen